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    Fesselung & Erziehung, Beherrschung & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus.

    Im freien
    gegenseitigen Einvernehmen mit Partnern, denen das Spaß macht, die sich gegenseitig vertrauen und die Achtung voreinander haben!

    Die Gesamtheit aller Facetten von Praktiken, Rollenspielen und sexuellen Verhaltensweisen von Dominanz bis Unterwerfung, von Lustschmerz bis Fesselungen.

    Wobei es beim BDSM eine Vielzahl von Nuancierungen und Ausführungen gibt, sowohl in der Softversion bis hin zur härteren Gangart, je nachdem welche Neigung man nachgehen will bzw. man sich wünscht.

    Der Begriff BDSM setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben von Bondage, Disziplin, Sadismus und Masochismus. Weitere seltenere Bezeichnungen für BDSM sind Ledersex und Kinky Sex.

    Gegenseitiges Einvernehmen ist üblicherweise bei BDSM Voraussetzung bei allen erotischen Spielen nach bestimmten meist vorher festgelegten Regeln in einer Session. Grundlage hierfür ist SSC, Anfangsbuchstaben von safe, sane und consensual, zu deutsch: sicher, mit klarem Verstand und im gegenseitigen Einverständnis ! Das sollte von beiden bzw. allen Beteiligten beim BDSM erfüllt werden.

    Ein anderer BDSM-Verhaltenscodex aus dem Englischem; RACK, steht für: risk-aware consensual kink, auf deutsch: einvernehmliches risikobewußtes sexuelles Handeln und ist Basis für mehr Eigenverantwortung mit meist ausgefalleneren härteren Wünschen und Handlungen! Sinn und Zweck für eine solche Vorgehensweise ist die Erzielung von mehr Lustgewinn beim BDSM, oft gepaart mit strenger Erziehung und Züchtigung.

    Zu den geläufigsten Bezeichnungen gehören für den aktiven Part beim BDSM für ihn/sie: Herr/Herrin, Dominus/Domina, Dom,Domus/Domse,Domme, MaleDom/FemDom, Herrscher/Herrscherin, Gebieter/Gebieterin, Meister/Meisterin, Zuchtmeister/Zuchtmeisterin, Sir/Lady, Master/Mistress.

    Für den passiven Teil beim BDSM für ihn/sie: Sub, Subbie, Bottom, Sklave/Sklavin, Diener/Dienerin, Serva, Zofe, die "O".

    Und für die, die beim BDSM beide Seiten wechselnd einnehmen: Switcher/Switcherin.

    Bei diesen erotischen Machtspielen und sadomasochistischen Rollenverteilung, beim BDSM, liegt der besondere Reiz in dem Ausleben seiner natürlichen Neigungen und der in diesen Bereichen durch Erfahrung gewonnenen Lusterkenntnissen und Erfüllung von Wunschvorstellungen.

    Erwartungshaltungen beim BDSM, besonders bei genau geplanten Sessionen können aufgrund nicht durchführbarer Aktionen in der Realität ausbleiben und führen ab und zu bei der SUB zu Enttäuschungen. Einfühlungsvermögen und Führungsqualitäten von seiten des Doms sind daher beim BDSM in solchen Situationen, notwendig.

    Die natürlichen Neigungen, Grundlage des BDSM: dominant, devot, sadistisch und masochistisch sind bei jedem Mensch seit Geburt latent vorhanden und prägen sich im Kindes- und Jugendalter meist in einer Richtung stärker aus. Das Ausleben dieser Neigungen ihres eigenen Ichs, ist für viele Menschen problematisch und sie unterdrücken ganz bewusst, ihr inneres sehnsüchtiges Verlangen. Erst im Laufe eines Lebens meist in der Mitte, bzw. nach einer Scheidung finden einige den Weg zu ihrer inneren Freiheit und zum BDSM, dieses lustvolle Verlangen endlich ausleben zu wollen.

    Selbst bei Vanillas, so nennt man die "Normalos", die angeblich nur Blümchensex praktizieren, gibt es einige Sex-Variationen und Abhandlungen, die zum BDSM gehören, ihnen aber nicht bewusst sind und erst im vertraulichen Gesprächen ans Tageslicht kommen, das sie auch betimmte Neigungen dabei auskosten, die den üblichen BDSM-Praktiken zu zuordnen sind.

    Was macht Kick beim BDSM, was reizt so ungemein, was produziert mehr Lust, als beim normalen Sex?

    Es ist auf der einen Seite das Gefühl seine vorhandene Dominanz einem anderen aufzuzwingen, der diese Ohnmacht, Engegefühl und Unterwerfung sucht, braucht und sich dabei geborgen und "zuhause" fühlt. Und für den Sadisten anderen Schmerzen, Leid und Verletzungen zuzufügen, in diesem Falle dem Masochisten, der sich ganz bewußt danach sehnt sich diesen Tortouren zu unterwerfen und hinzugeben. Wobei es auch sein kann, das der Dominante auch zugleich Sadist sein könnte, sowie es auch zutreffen kann, das die devote Person auch masochistisch veranlagt ist.

    Der Switcher bzw. die Switcherin vereinigen in der Regel alle Neigungen, die eine mehr und die eine weniger und wechseln die Seiten nach Absprache oder spontanem Lustgefühl.

    So flexibel kann nur BDSM sein, das auch eine Lebenseinstellung sein kann unter dem Begriff: 24/7, d.h. jederzeit gelebt wird und dadurch eine andere, extreme Form von Lebensqualität ermöglicht.

    In den letzten Jahren wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft BDSM durch SM ersetzt. SM, also Sadomasochismus hat die Bezeichnung von zwei bekannten Schriftstellern. Sado wird abgeleitet von dem Namen des französischen Adeligen Donatien-Alphonse-Francois de Sade, der sich gerne Marquis de Sade nannte, obwohl er diesen Titel nicht hatte. Dieser Philosoph lebte vom 2.6.1740 - 2.12. 1814 meist in der Nähe von Paris. Maso, wird hergeleitet von dem Namen Masoch, des österreichischen Schriftstellers Leopold Ritter von Sacher-Masoch 27.1.1836 - 9.3.1895, der erst bekannt wurde, durch die Veröffentlichung des medizinischen Lehrbuches "Psychopathia Sexualis" von Krafft-Ebbing, im späten 19 Jahrhundert. Beide sind nicht die Erfinder dieser beiden Neigungen, die gibt es schon seit Menschen Gedenken. Übrigens der Name einer Sacher-Torte stammt auch von Sacher-Masoch. BDSM ist also überall und lässt sich sogar als Gaumengenuss auf der Zunge zergehen.

    Sexualität und ihre Erscheinungsformen wird heute recht offen gehandelt. Wirklich so offen, oder doch nicht?

    An jeder Ecke
    begegnet uns die *Coverlady* erotisch verpackt, dagegen das männliche *Outfit* schamhaft verpackt und der Pornographie zugeordnet. Allerorts wird über zärtliche Liebe geschrieben, deren *härtere Variante* drängt man jedoch in die Perversion. Welche härtere Variation, denkst du jetzt.. Klare Antwort: BDSM und dessen ganzen Facetten.

    Über normal und pervers kann man sich streiten,
    wo fängt es an, wo hört es auf. Ebenso über den BDSM -Bereich. Auch hier stellt sich die Frage, wo fängt er an, wo hört er auf. Was ist in diesem Bereich noch normal, wo muss man sich wirklich Gedanken machen, nicht mehr normal zu sein.

    BDSM ist facettenreich. Abgesehen davon, dass man die entsprechenden Fetische, wie Leder-, Lack- oder Gummikleidung, hauptsächlich in diese Lebensart einsortiert, ist deren praktischer Inhalt dermaßen vielfältig, das eine detaillierte Erklärung der einzelnen * Spielarten * den Rahmen hier sprengen würde. Diejenigen, die sich darüber gern informieren
    möchten, finden in der Literatur und auch in Internet mittlerweile sehr gutes Material, dass dieses in jeder nur möglichen Version ausführlich erklärt.

    Jeder, der sich nun nicht unbedingt in dieser
    Szene aufhält, hat sicherlich gleich die übliche Definition der diversen Medien
    in den Gedanken. Da werden Berichte über grausame Folterreien, extreme Versionen veröffentlicht, die eigentlich nur eine negative Seite des BDSM zeigen. Man sollte sich vielleicht mal darüber im klaren sein, das die gesamte Medienwelt von Sensationen gleich welcher Art existiert. Dem Betrachter solcher Filme, Leser dieser Berichte wird somit ein Bild präsentiert, dass nur selten die wahre Seite dieser erotischen *Spielart * zeigt. Es wird schnell alles in eine Ecke gedrängt, den Beteiligten eine Perversion aufgedrückt. Denkt man an die Objektivität, die doch jeder Journalist gern auf seine Visitenkarte schreibt, fragt man sich: „ja wo ist sie denn??“ Warum wird gerade in diesem Bereich von * Outsidern * so mangelhaft recherchiert. Liegt es an der Sensationslust, die sie darin wittern und wollen sie sich evtl. gar nicht richtig damit auseinander setzen, eben weil sie selbst der Meinung sind: alles nur pervers....die sind doch alle krank??

    Was selten erwähnt wird, ist dass es gerade hier einige wichtige Grundlagen gibt: Das uneingeschränkte Vertrauen, absolute
    Offenheit über Wünsche, Mängel, evtl. Fehler bei den Partnern. So etwas lässt sich nicht im Hauruckverfahren lernen. Erst wenn eine gewisse Nähe entstanden ist, man sich gegenseitig bis in die Poren kennt, entwickelt sich langsam eine harmonische intensive SM-Beziehung die beiden die erhoffte Leidenschaft bringt.

    Es ist also nicht nur der sexuelle Akt, der hier abläuft, sondern ein ständiger Austausch über Gefühle, Gedanken und Wünsche beider Seiten vor und nach den *Session* , die die Partner noch mehr verschmelzen lässt. Nicht selten ist aus solchen ehemals nur sexuellen Beziehungen eine Verbindung fürs Leben geworden.

    Die SM –Szene spielt sich in der Verschwiegenheit ab. Zwar erlaubt die offene Art heute, dass sich immer mehr aus dieser an die Öffentlichkeit wagen, aber sichtbar ist nur die *Spitze des Eisberges*. Es kann ja auch nicht angehen, das sich ein öffentlich im Rampenlicht stehender Manager bekennt, das er evtl. masochistisch oder/ und devot im sexuellen Bereich veranlagt ist. Und es kann doch wohl nicht angehen, dass sich die ach so emanzipierten Frauen auf einmal freiwillig von den Männern demütigen und schlagen lassen.

    Wenn einen dann allerdings die Neugier packt und man doch etwas mehr wissen möchte über diese Thema, dann stellt so mancher auf einmal fest: „Hmm...dann lebe ich ja auch schon seit Jahren SM ohne es eigentlich bewusst zu erfassen.“

    Und gleich kommt die Frage, die man wohl
    kaum anderen gegenüber äußert:
    „Wie, bin ich nun etwa auch pervers oder krank??“

    Die Antwort lautet: "Nein ! Als SMler ist man nicht "perverser" oder "kränker" als andere. Man ist, auf seine sexuellen Vorlieben bezogen, ebenso "normal" wie die Blümchensexler - nur ein wenig anders." :-)


    Unser Forum versteht sich als Anlaufstelle und virtueller Treffpunkt für Menschen, die SM für sich entdeckt haben, oder es schon jahrelang "leben", und sich mit Gleichgesinnten darüber austauschen möchten.

    Körper - Geist und Seele >> es gehört alles zusammen und alles kann verletzt werden.


    Allgemeine Sicherheitsregeln, wie Schutz vor Aids und Geschlechtskrankheiten sollte eigentlich jeder kennen. Im BDSM wird es dann schon ein bisschen komplizierter.

    Bedenke dabei:
    Nicht jeder Tag ist gleich, Stress und Ärger kann dazu führen, das Dom/Top - Dev/Sub nicht gerade in Topform ist, um alle möglichen *Spielarten* zu tolerieren. Feingefühl und Beobachtung von Körperreaktionen ist hier mehr als anderswo gefragt.
    Lange Zeit nach einem Orgasmus gibt es nur noch Schmerz und alles ist extrem überempfindlich!!

    Rund um die Seele
    Jeder weiss sicherlich, dass man sich lange Gedanken um die eigene Neigung macht und Zeit braucht, diese für sich zu akzeptieren. Verstand und Bauch liefern sich wochen- wenn nicht sogar monatelange Duelle. Man traut sich nicht, Freunden davon was zu sagen, denn in der Öffentlichkeit ist BDSM ja mehr oder weniger pervers. Was ist normal..was ist pervers??

    Wichtig ist vorallem hier das uneingeschränkte Vertrauen in den Partner. Aber dazu muss derjenige auch wissen, was man mag und was nicht. Wo liegt ein Tabu oder eine derzeitige Grenze und warum ist das so. Auch evtl. gesundheitliche Probleme sollten offen dargelegt werden. Z.B. Blutdruckproblem oder Ängste (z. B. Spinnenphobie), die Panikattacken und ernsthafte Probleme auslösen können. Und.. es sollte vom Partner auch so erstmal akzeptiert werden. Besser .. man hat das Recht darauf, das der dominante Partner Grenzen und Tabus uneingeschränkt akzeptiert. Ändern kann man im Verlauf einer Partnerschaft oder D/S Beziehung immer noch. Wichtig ist aber, das man darüber spricht und ehrlich bleibt.

    Man sollte sich auch darüber im klaren sein, das durch die enorme Endorphin - Ausschüttung (sog. Glückshormone), erst sehr viel später der Partner Probleme mit dem Geschehen bekommt und Hilfe benötigt. Wenn die Endorphine erst mal da sind, dann ist so manche Sub kaum noch zu bremsen, weil die normale Wahrnehmung blockiert ist. Es liegt an dem führenden Partner, gesundheitliche Schäden zu verhindern.
    Manche Dom/Top machen es sich da wirklich recht einfach und denken, wenn das Spiel gut gelaufen und *Subbi* zufrieden ist, braucht man nicht weiter drüber nachzudenken oder mal nachhaken.

    Es kann immer mal was schiefgehen, es muss nicht unbedingt beabsichtigt sein. Aber man sollte danach drüber reden und dabei auch die Empfindungen des Partners dabei akzeptieren. Ist das Vertrauen erstmal zerstört, läßt es sich kaum wieder kitten.

    Fesselungen
    Das bei einer Fesselung kalte und blaue Gliedmaßen Durchblutungsmängel anzeigen, sollte jedem klar sein. Deshalb sollte man schon im Vorfeld darauf achten, das diese nicht zu fest ist und die Notfallschere immer parat liegt.
    Ausserdem sollte man den gefesselten Partner niemals allein in der Wohnung lassen, es muss nicht unbedingt ein feuer ausbrechen, aber es kann eben was passieren, das der Gesundheit des wehrlosen schaden kann.

    Alles was Druck auf den vorderen Hals bereitet, kann zu plötzlichen Ohnmachtsanfällen führen. Vorsicht besonders beim*Hotgie, hier kann es zu bösen Kehlkopfverletzungen und Erstickungen kommen.
    Bei Handschellen und andern Schlössern sollte man auch immer Reserveschlüssel haben.

    Vorsicht ist auch bei Folien / Mumifizierung geboten. Es kann leicht zur Überhitzung führen und ausserdem wird die Eigenatmung der Haut auf minimal reduziert. Über längeren Zeitraum kann es auch hierdurch zu Erstickungsanfällen kommen.

    Freies Aufhängen
    sollte auf keinen Fall über einen längeren Zeitraum ohne genügend Erfahrung in dem Bereich Bondage gemacht werden. Oft genug sieht man Bilder von japanischem Bondage, die dieses zeigen. Es ist nicht so einfach wie es aussieht!!!
    Ebenso kopfüber hängen... extreme Vorsicht bei solchen, die hohen Blutdruck haben >> Gefahr Schlaganfall.

    Spanking
    Allgemein sollte es so ablaufen, das die Schlagstärke sich langsam verstärkt. So kann man auch die Reaktionen des Partners besser abschätzen. Wildes drauflos schlagen ist hier absolut fehl am Platz!!

    Zu starke Schläge können Quetschungen hervorrufen und auch ein Aufplatzen der Haut, was dann nichts mehr mit sicher zu tun hat. Blaue Flecken heilen, aber man muss ja nicht unbedingt noch größeren Schaden anrichten.

    Blaue Striemen und Flecken sind nicht unbedingt ein Zeichen von Härte, sondern lediglich ein Zeichen von geplatzten Blutgefäßen in dem Bereich, wo die Peitsche /Gerte Rohrstock auftrifft. Und das hängt mit der Stabilität der Gefäßwände zusammen. Ein Tipp: Kollagen ist der Stahlträger im Bindegewebe. Um dieses in ausreichender Menge zu produzieren, benötigt der Körper viel Vitamin C.

    Die Wirbelsäule und Nierengegend (alles was unterhalb des Rippenbogens bis zum Poansatz liegt) = Taubsten, sollten auf keinem Fall getroffen werden. Innere Oberschenkel auch nicht mit dem Rohrstock behandelt werden, da hier 3 Muskeln ihre Ansätze haben und leicht etwas *durchschlagen* werden kann. Ebenso sind alle Gelenke Tabuzonen.Hier kann es zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden kommen.

    Harte Schläge auf die weibliche Brust hinterlassen nicht nur blaue Flecken. es kann, gerade bei den Brustansätzen zur Knotenbildung der Lymphbahnen kommen. Ausserdem entstehen durch Bindegewebsrisse schnell Eiterherde im Brustgewebe. Also Vorsicht!!

    Ein überkreuzschlagen auf den Po mit Gerte oder Rohrstock (oder auch anderen harten Gegenständen) kann zum Auslösen von Fettembolien und zum Tod führen!!


    Alkohol / Drogen
    haben im BDSM -Spiel absolut nichts zu suchen. Bekanntlich wird die Reaktionsfähigkeit und Schmerzempfindlichkeit drastisch verändert. Gesundheitliche Folgeschäden sind hier kaum abschätzbar


    Wachs
    Bienenwachs hat einen sehr hohen Schmelzpunkt, führt zu Brandblasen und ist daher im SM nicht anzuwenden!!

    Das gleiche kann aber auch für Stearinkerzen gelten, wenn Farbstoffe beigemischt sind oder große Mengen an flüssigem verwendet werden.
    Hier eignen sich besonders Grablichter, das der Schmelzpunkt etwa bei Körpertemperatur liegt.


    Klammern
    an den Brustwarzen sollten keinesfalls länger als 20 min sitzen. Ausserdem ist der Schmerz beim abnehmen weitaus höher als bein aufsetzen. Auch hier auf Blauverfärbungen achten - gravierender Durchblutungsmangel!!

    Man sollte möglichst viel Gewebe erfassen. Die Brustwarzen sind besonders schmerzempfindlich, ebenso wie der Intimbereich. Hier kann der *unerträgliche* Schmerz jede Lust abtöten.


    Fisting
    Für vaginales und anales Fisting gilt generell: langsam vorgehen und viel Gleitmittel (wasserbasierend) verwenden. Jede Verkrampfung und *gewaltsames* Vorgehen kann schwere Muskel - und Gewebeschäden verursachen.

    Eine Verletzung des Schließmuskels kann zur dauernden Inkontinenz führen!! Ungenügende Schmiermittel können gerade beim Schliessmuskel zu erheblichen Entzündungen der oberflächlich liegenden Venen sorgen.


    Einläufe
    Das Wasser sollte möglichst Körpertemperatur haben und keine Zusätze, ausser evtl. etwas Kochsalz. Mengen über 1l können schnell zum Problem werden. Auch hier ist Vorsicht geboten!! Zu schnelles Einfüllen kann zum Kreislaufkollaps führen.


    Katheter
    setzen sollte nur, wer davon was versteht. Zum einen muss hier absolut steril gearbeitet werden, ausserdem besteht die Gefahr, den Harnleiter zu beschädigen, was ernsthaft Folgen hat und sofort medizinisch behandelt werden muss.


    Atemkontrolle
    Verantwortungsbewußte SMler lassen sich auf sowas erst gar nicht ein.
    Sollte eigentlich jedem klar sein, dass hier ein enorm hohes Risiko liegt. Der eintretende Sauerstoffmangel kann zu weitreichenden Gewebeschäden führen, gerade im Bereich der Kleinstgefäße, die im Vorfeld kaum sichtbar erscheinen aber Folgen für das gesamte Leben haben können. Gerade beim denen, die unter Bluthochdruck leiden, kann schnell ein Herzinfarkt oder Schlaganfall ausgelöst werden. Und die angeblich auftretende kurze Ohnmacht wir zu einem medizinischen Notfall.

    Bei Druck auf die Halsseite im Bereich des Carotis-Sinus-Reflex ist es schon zu Todesfällen nur beim Rasieren gekommen.
    Ausserdem könne durch den Druck auf die Halsarterien dort bestehende Arterienverkalkung gelöst werden. Bedenke: Arterienverkalkung ist medizinisch erst dann Nachweis bar, wenn dies schon zu 70% verschlossen sind und dann deutliche Zeichen im Belastungs -EKG vorhanden sind.
    Das Herz kann bei Sauerstoffmangel mit Extraschlägen (Extrasystolen) reagieren, die, wenn sie den falschen Rhythmus haben, ebenfalls zum Sekundentod führen können.

    Eine Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr im Gehirn für nach 2-3 Minuten zum nicht umkehrbarem Gehirntod.

    Auch dauerhaft wiederholter Sauerstoffmangel im Gehirn kann zu ernsthaften Schäden führen. Dabei werden jeweils Gehirnzellen geschädigt, die nicht wiederherstellbar sind.


    Nadelspiele / Cutting
    Erfordert äußerste Hygiene und Sterilität des Materials und der Umgebung. Auch hier sollte der Laie die Finger von lassen.


    Elektrospiele
    scheinen langsam in Mode zu kommen. Auch hier gilt Vorsicht. Nur batteriebetriebene Geräte verwenden. Hierzu eignen sich kleine Massagegeräte die im Handel für Muskelstimulationen vertrieben werden und auch im orthopädischen Bereich eingesetzt wird. Nur unterhalb der Gürtellinie und nicht mit Herzkranken. Umfangreiche Infos dazu:

    Was ist Covern und warum ist es sinnvoll.

    Covern kann in gewisser Weise vor schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden bewahren. Es passiert leider noch zuviel negatives im Bereich BDSM und man sollte die ersten 2-3 realen Treffen nicht ohne Covern eingehen.

    Kein *guter* Dom/ Top unterbindet oder verbietet beim ersten Realtreff Covern, auch wenn es sich nur um *Kaffeetrinken* handelt. Vorsicht ist geboten, wenn dies abgelehnt wird!

    Wie sieht sowas nun aus, was ist das eigentlich:

    Man wählt eine Person seines Vertrauens aus, egal ob das nun Freunde sind, Mitchatter oder eben ein spezieller Coverdienst.
    Diese Person sollte alle Daten erhalten, am besten schriftlich per Email oder Fax oder Schriftstück. Treff- und Zeitpunkt des Date, geplantes Vorhaben, richtiger Name mit Anschrift und Tel.-Nummer des Partners, besser noch Kopie des Personalausweises.
    Es ist sinnvoll ein Handy bei sich zu tragen, da diese im Notfall auch geortet werden können.

    Zur Kontrolle werden zu bestimmten Zeitpunkten Kontrollanrufe entweder vom Cover oder selbst getätigt. Dabei werden bestimmte Codewörter für den Notfall ausgemacht und festgelegt. Z.B. wenn es einem schlecht geht und man Hilfe benötigt, kann man *mir geht es gut ausmachen* Sinnvoll ist, genau festzulegen, was man wann sagt. Allerdings sollte die Coverperson auch nachhaken, wenn sie der Meinung ist, da stimmt irgend etwas nicht. Wichtig ist, das man nur selbst diesen Kontrollanruf entgegen nimmt oder tätigt. Der Partner ist ggf. darauf hinzuweisen, wann die Kontrollanrufe getätigt werden müssen.

    Es besteht aber auch die Möglichkeit der *Direkt-Covern*. In diesem Fall ist die Coverperson bei dem Treffen anwesend.

    Weitere Informationen, sowie auch ein Notfall-Telefon, findest Du auf der Webseite von www.maydaysm.de .

    Covern ist allerdings keine 100% Gewähr, dass eine evtl. Session gut abläuft. Daher ist vor allem das genaue Besprechen im Rahmen von SSC = Sicherheit - Vernunft - gegenseitigem Einverständnis enorm wichtig. Sinnvoll ist auch hier eine schriftliche Festlegung.